Bildungspolitische Stellungnahmen
Unsere Resolution
vom 27.11.2010
Die vorgesehenen Stelleneinsparungen in
der unteren Schulaufsicht in den
Kreisen Pinneberg, Rendsburg- Eckernförde und Segeberg werden ohne Darlegungen
der Kriterien und ohne Diskussion mit allen Schulrätinnen und Schulräten über
die derzeitigen Arbeitsfelder, deren Umfang und Zeitbedarf, vorgenommen. Weitere
Einsparungen stehen laut Haushaltskonsolidierungsgesetz
bevor.
Die
KSSH spricht sich gegen diese Vorgehensweise aus und
fordert eine Aufgabenbeschreibung und -kritik für die Schulaufsicht unter
Einbindung der Beteiligten, aus der heraus sinnvolle Stellenstreichungen
erfolgen können.
Dies gilt umso mehr als zum gleichen Zeitpunkt im Bildungsministerium eine neue Abteilungsleiterstelle eingerichtet wird mit der Begründung, dass die demographisch bedingten Schulzusammenlegungen bzw. –auflösungen eine stärkere Zusammenarbeit mit den Kommunen verlangen. Diese Entwicklungsprozesse betreffen vorrangig die schulamtsgebundenen Schularten und werden daher hauptsächlich von den Schulrätinnen und Schulräten in Zusammenarbeit mit den Schulträgern geleistet. Eine Verlagerung des Aufgabenfeldes in das Ministerium wird zu keiner Entlastung der Schulrätinnen und Schulräte führen, da dies gewohnheitsmäßig die Ansprechpartner vor Ort sind, verstärkt durch den intensiven Beratungsbedarf der letzten Jahre bei der Neugliederung der Schullandschaft.
Die Antwort des Staatssekretärs vom 05.12.2010